
Wie andere Zen-Wege auch, hat der Teeweg kein greifbares Ziel. Beginnt man einmal zu lernen, dann begibt man sich auf den Teeweg. Ein Ende des Lernens, ein Ende des Weges gibt es nicht. Man muss sich verlassen auf das Walten der Natur und wenn dies gelingt, dann werden die Sinne empfindsamer und freier, und der Teeweg wird zum Weg nach innen.
Vielleicht haben die Menschen auf dem Teeweg vielen ihrer Mitmenschen vor allem dies voraus: dass sie gelernt haben, sich in ihrer Lebenszeit auf die wesentlichen Dinge zu konzentrieren. In der Weise, wie sie dem Gast die Schale reichen, und wie dieser sie entgegennimmt, setzen sie gegen Unordnung und Wirrnis eine lebendige Harmonie, gegen Egoismus und Selbstgerechtigkeit eine lebendige Ehrfurcht, gegen Hässliches und Schmutziges eine lebendige Reinheit, gegen Hast und Unruhe eine lebendige Stille.